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Gründungsgeschichte

Gründungsgeschichte

Die Entstehung des Vereins im Jahr 2001 und sein weiterer Verlauf

Die damalige Stadtjugendpflegerin Stefanie Wagner hat aus ihrem vorherigen Wirkungskreis Stolzenau ein Konzept mitgebracht, in dem es einen Verein gibt, der als Förderverein fungiert und sich um die Belange der Jugendlichen, ihre Einrichtungen und die Besorgung von Fördermittel kümmert. Schon zu der Zeit waren die Gelder bei der Stadt knapp, so dass an andere Möglichkeiten der Geldbeschaffungen für die offene Jugendarbeit und deren Realisierung gedacht werden musste. Offene Jugendarbeit gab es nur im Rahmen des Ferienspaßes.
Da nun private Personen oder im konkreten Fall die Sparkasse Weserbergland bereit waren, einen Fußballkickertisch zu spenden, die Stadtverwaltung zu der Zeit keine Spendengelder annehmen durfte, war es nötig, einen eingetragenen Verein für gemeinnützige Zwecke zu gründen, der diese Aufgabe übernehmen kann.

Die Stadtjugendpflegerin kam nach dem Ferienspaß 2001, also Ende Sommerferien 2001 auf ein paar Frauen vom Kft = kommunalpolitischen Frauentreff zu, den die Gleichstellungsbeauftragte Margareta Seibert leitete, ob sie nicht Interesse hätten, einen solchen Verein zu gründen, der auch gleich die Interessen der Kinder- und Jugendlichen und deren Einrichtungen im Stadtgebiet unterstützt und damit ein Stück weit offene Jugendarbeit möglich macht.

Spontan haben sich Anke Franke, Birgit Dann, Bärbel Boyer, Michael Boyer, Torsten Guder, Waltraut Brümmer und Waltraut Huchthausen bereit erklärt, als 7 Gründungsmitglieder für diesen Verein zu fungieren.

In Anlehnung an den schon vorhandenen Verein in Rehburg /Loccum wurde eine Satzung für den Verein für Kinder- und Jugendarbeit H.O. e.V. erarbeitet, der folgenden Zweck erfüllen soll:

1. Kinder- und Jugendhilfe

2. Errichtung von Jugendtreffs, Durchführung von Jugendfreizeiten und Instandsetzung und Erhalt von vorhandenen Einrichtungen

Ziele und Aufgaben sollen sein:

1. Der Verein ist als Träger der freien Jugendhilfe (gem. § 74 ff KJHG) tätig.

a) die Anregung, Förderung und Durchführung von Aktivitäten im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit,
b) der Jugendsozialarbeit
c) die Anregung , Förderung und Durchführung von Kulturarbeit vor allem für junge Menschen,
d) die Übernahme von Trägerschaften für Angebote und Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit in Hessisch

Durch die gute rasche Zusammenarbeit der Stadtjugendpflegerin, der Gründungsfrauen und -männer und dem Notar Herrn von Aulock wurde eine Satzung erstellt mit der das Finanzamt ohne Einwände die Gemeinnützigkeit erklären konnte, so dass am 05.12.2001 schon die Gründung des Vereins mit der ersten Mitgliederversammlung als konstituierende Sitzung stattfand. Die Mitglieder sind nun Anke Franke, Birgit Dann, Bärbel Boyer, Rosita Watermann, Michael Boyer, Torsten Guder, Waltraut Brümmer und Waltraut Huchthausen und weitere Teilnehmer der Versammlung Ingrid Joshko, Volker Rödenbeck Claus Clavey und Zorah Lazga-Köhler.
Der Vorstand wurde wie folgt gebildet: Frau Dann (1. Vorsitzende), Herr Guder (2. Vorsitzender), Herr Boyer (Schriftführer), Frau Franke (Kassierer), Frau Boyer (Beisitzer).
Herr Clavey bemängelt, dass im Beirat zu viele Personen aus der Verwaltung seien. Frau Brümmer erklärt diesen Punkt, mit einer vertrauensvollen Mitarbeit der Verwaltung. Die Malschule als Gründungsort wurde gewählt, um den Bedarf anzuzeigen. Und Frau Dann betont, dass die Sitzung keine parteipolitische Veranstaltung sei und der Verein nicht parteipolitisch werden soll. Kinder und Jugendliche sollen am Prozess beteiligt werden. Die Satzung wird ohne Änderungen beschlossen.

Am 21.12.2001 haben wir unser Konto eröffnet.

Dann folgte gleich im neuen Jahr eine Veranstaltung nach der anderen und wurde gut angenommen. Am 31.01.2002 können wir unsere erste Aktion durchführen, unser rollendes Kinderkino, immer einmal im Monat. Beim Kinderkarneval haben wir am 6.2.02 geholfen. Am 26.05.2002 haben wir einen Stand auf dem Frühlingsfest betrieben, wo wir uns bekannt machten mit Flyer, Tombola und Waffelbacken. Eine weitere Tombola war am 26.7.2002 im Rahmen des Ferienspassfestes mit Knoten Klaus. Die Teilnahme am Streetballturnier auf dem Kirchplatz im Herbst und der Beginn der LAN-Parties am 30.11.2002 waren weitere Aktivitäten. Unsere erste Homepage -von unserem jugendlichen Vereinsmitglied Dennis Westphal erstellt-
war am 19.11.2002 zu besichtigen. Vom Ortsrat haben wir einen Scheck i.H.v. 300€ erhalten für einen Kompressor, Hub, Lichtorgel und diverse Büromaterialien.

Und abschließend haben wir unsere erste große Spende, die ja Auslöser für die Gründung war, am 25.4.2002 von der Sparkasse Weserbergland erhalten und zwar einen Fußballkickertisch für die Malschule Hessisch Oldendorf. Weitere Anschaffungen für die Malschule sollten folgen…

Ab 2003 haben wir uns dann zusätzlich mit eigenen Veranstaltungen an den Ferienpass-Aktionen beteiligt und schon unsere Bereitschaft zur Umgestaltung der Skater-Bahn bekundet.
Einmal in der Woche, montags boten wir Treffs für Jugendliche von 13-17 Jahre in der Malschule an. Immer wieder haben wir Anträge zur Unterstützung der Jugendarbeit in Hessisch Oldendorf gestellt.

Der Bedarf für die Arbeit des Vereins wurde 2006 von der Stadtverwaltung Hessisch Oldendorf ermittelt, einen Antrag für Integration für benachteiligte Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund im Stadtgebiet gestellt und erhalten. Mit der Stadtverwaltung wurde das Integrationsprojekt zwei Jahre gemeinsam durchgeführt. Danach wurde der Verein aufgrund seiner erfolgreichen Arbeit vom Integrationsbeauftragten des Landkreises Hameln-Pyrmont/Teilhabe für Migration ermuntert, Fördergelder für drei Jahre beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mit einem geringen Anteil vom Landkreis und Klosterkammer Hannover zu stellen. Diese beantragten Gelder vom Verein sollten eigenverantwortlich verwaltet werden. Deshalb wurden auch eigene Räume ab dem Jahr 2010 angemietet. Die sozial benachteiligten Kinder mit und ohne Migrationshintergrund und deren Familien – ca. 20 - fühlten sich aufgrund ihrer schulischen und sozialen Defizite in anderen Projekten nicht aufgehoben, sie brauchten mehr persönliche Aufmerksamkeit, Zuwendung zur Stärkung ihrer sozialen Kompetenzen und einen familiären Umgang, um Vertrauen in die Mitarbeiter und Räume zu bekommen, um dann Unterstützung annehmen zu können. Kurze Wege, schnelle sowie unkomplizierte Erreichbarkeit sind ein weiter wichtiger Aspekt. Der Bedarf ist durch den Flüchtlingszuzug erheblich gewachsen. Den Eltern fehlen die eigene schulische Bildung, hinreichende Deutschkenntnisse und das Verständnis für die Förderung ihrer Kinder aus verschiedenen familiären Gründen. Kinderarmut ist sichtbar. Mit unserem Projekt versuchen wir den Kindern und deren Familien wichtige Tagesabläufe, Verständnis für andere Kulturen, den Umgang mit Behörden und öffentlichen Einrichtungen, dem Ehrenamt und Vereinswesen Stück für Stück nahezubringen, eine Willkommenskultur schaffen.

Der Vorstand